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Die Steinzeit
Die erste Zeugnisse einer Besiedlung
stammen aus der späten Jungsteinzeit um 3000-2000 v. u. Z.. Es handelt
sich hierbei um eine steinerne Pflugschar (um 2500 v. u. Z.) und durchbohrte Steinhämmer-
bzw. -beile (16). Mit der Jungsteinzeit
ging auch der Übergang vom nomadisierenden Jäger und Sammler
zum seßhaften Ackerbauer einher. Angebaut wurden Gerste, Weizen und
Hirse. Der Ackerbauer hielt Rinder, Schafe, Ziegen, Pferde und Hunde als
Haustiere. Es entstanden in der Rheinebene und am Gebirgsrand zahlreiche
Ansiedlungen. Die damaligen Behausungen waren entweder Blockhütten
oder sog. Wohngruben, wie sie am Westabhang des Lärmfeuerbuckels gefunden
wurden. Diese bestanden aus runden, ca. 1,5 m tiefen Erdlöchern, über
denen sich ein kegelförmiges Dach erhob, welches aus lehmbestrichenem
Flechtwerk bestand (13). |
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