Kurzer Abriß zur Geschichte des Kleinkaliberschützenvereins Iffezheim

von Harald Huber


Nachdem am 15.02.1925 der Kleinkaliber Schützenverein gegründet wurde, machte man sich auch gleich daran einen KK-Schiessstand zu errichten. Das Gelände dafür wurde von der Gemeinde Iffezheim zur Verfügung gestellt. Standeinweihung war am 01. und 02. Mai 1926. 
20 Jahre diente sie dem Verein als Schiesssportstätte, bevor sie am 12.April 1945 nebst Schützenhaus durch die Sprengung einer nahe gelegenen Brücke vollständig zerstört wurde. 
Nach den Kriegswirren wurde der Verein 1951 wiedergegründet und man beschränkte sich zunächst auf das Luftgewehrschiessen das in einem Gasthaus durchgeführt wurde.
Der Luftgewehr-Schiessstand wurde Ende der sechziger Jahre in einen stillgelegten Eiskeller der Gaststätte zur Sonne verlegt. 
Den erfolgreichen Wiedereinstieg im Kleinkaliber Schiessen, wurde den Iffezheimer Schützen durch die Trainingsmöglichkeiten auf dem Schiessstand der Nachbargemeinde Hügelsheim ermöglicht. 1961 begann man mit der Wiedererrichtung des KK-Schiessstandes, der dann am 19. Mai 1962 eingeweiht wurde.
Ein Sporthallenneubau Mitte der Siebziger durch die Gemeinde, ermöglichte es dem Verein eine geeignete Räumlichkeit für das Luftgewehrschiessen zu finden. Dieser diente dem Verein bis Dezember 2002 als Luftgewehrschiessstand.Mit dem Zustand der räumlichen Trennung der Disziplinen Luftgewehr und Kleinkaliber, war man vereinsseitig nie zufrieden. Spaltete man doch die Vereinsmitglieder in sportlicher aber auch gesellschaftlicher Hinsicht.
Daher begrüßte der Verein die Entscheidung der Gemeinde, die Sporthalle der Realschule umzubauen, in deren Keller seit 1974 die Luftgewehrschiessanlage mit 8 Ständen untergebracht war. 
Die Möglichkeit einer Zentralisierung aller Disziplinen war nun mit Unterstützung der Gemeinde gegeben. Man begann 1997 mit den Planungen einer Kompaktschiessanlage, in der alle Disziplinen untergebracht sein sollten. Dabei erweiterte man die bestehenden Disziplinen mit einem 25 Meter Stand für Sportpistolen. Mit dem offiziellen Spatenstich am 12.02.03 wurde mit dem Neubau und der Erweiterung des Schiessstandes begonnen, der die Basis und das Fundament für die Zukunft des Vereins darstellt. 
Durch die räumliche Zusammenführung der Disziplinen gibt es eine sportliche wie auch gesellschaftliche Verschmelzung des Verein. Das finanzielle Volumen des Neubaues liegt bei 671´000,-€, und wird von Verein, Kommune und Fachverband getragen. Neben 10 Kleinkaliber 50m Ständen, werden 6 Pistolenstände 25m und 17 Luftgewehrstände 10m verwirklicht.
Der Baufortschritt liegt im definierten Zeitplan, so dass Anfang Mai Richtfest gefeiert werden kann. Die voraussichtliche Einweihung der Schiessanlage, wird Ende September 2003 mit einem Schützenfest gefeiert.
 

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