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Im Herrgodd
sing großa Zeh
Am westlichen
Ortsausgang stand bis zum Westwallbau das jetzt Ecke Josef-/Gartenstraße
stehende wohl älteste Wegkreuz Iffezheims. Zu Zeiten einer großen
Hungersnot soll sich Folgendes zugetragen haben:
Rieder
Kinder waren in Iffezheim zum Betteln. Auf dem Heimweg schlug ein Junge
namens Müller aus Zorn über den geringen Ertrag mit einem Stock
nach der Christusfigur und hieb ihr dabei eine große Zehe ab. Zu
Hause bekam er heftige Schmerzen an seiner großen Zehe. Alle Versuche,
die abgeschlagene Zehe wieder an der Christusfigur zu befestigen schlugen
fehl. Viele Jahre später erhielt der damalige Bürgermeister
Severin Schäfer (Bgm. 1852-1875) einen Brief Müllers aus Amerika,
in dem dieser sich als der Übeltäter zu erkennen gab und mitteilte,
daß ihm seine große Zehe abgefault sei.(16) |
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