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11. Februar 2018

 

 

Da Umzu

 

41 Nummern stark schlängelte sich der Gaudiwurm durch Haupt- und Hügelsheimer Straße und brachte einiges für Aug und Ohr mit. Neben den beiden einheimischen Häsgruppen, den Rheinwaldhexen und den Goldbrück' Hirschen,  verströmten Gruppen aus Haimbach, Rotenfels, Sandweier, dem Ried, Hügelsheim, Scherzheim und dem Murgtal dem Umzug den Flair der allemannischer Fasenacht. Die große Anziehungskraft des Iffzer Umzuges stellte José Fuentes Leon unter Beweis, der extra zum Umzug aus Tarragona anreiste. 'was auf's Ohr gab es von den Musikvereinen aus Iffezheim, Sandweier, dem Fanfarenzug und den Oostalfetzern.

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Der Wechsel im Bürgermeisteramt warf selbstredend seine Schatten auf das närrische Treiben: Die „Sportfreunde Sallis“ feierten Wal-Party, der Männergesangverein schickte Peter Werler ganz ohne Kunst in Rente und die Kleintierzüchter spülten das Geld für die Fridi-Foundation das Klo hinab. Viel, viel mehr Kernsee forderte die Feuerwehr, damit die Iffzer Piraten endlich doch mal einen Schatz zu heben hätten. An die große Politik mit Jamaika und GroKro erinnerten die „Schottenzottler“, die vielleicht auch die „Nicht richtig tickende“ Privatgruppe im Hinterkopf hatte. Mit Patrick Lindner als Steuermann rechnete sich der Jamaika – Bob bei Olympia sicher nicht viele Siegchancen aus. Aus Boolywood fanden sich die ICC_Frauen zum Umzug ein. Eine nicht ganz so weite Anreise hatten die peruanischen Straßensänger, die sonst in den Innenstädten zu hören sind. Natürlich kommt kein Umzug ohne Clowns, darunter José, aus. Die Emoticons einer ganzen Chat-Nacht trug der Tischtennisclub durch die Straßen.

Was sich neckt, das liebt sich und so zogen die Karnevalsvereine aus Iffezheim, Wintersdorf, Plittersdorf und Sandweier mit Garde, Kind und Kegel närrisch vereint durch die Straßen des Renndorfes.

Schluß ist leider mit dem traditionellen Ende des Gaudiwurms. Nach dreiundreißig Jahren wird der „Schäferkarch“ sein Gnadenbrot in der heimischen Scheune fristen.

 

 

 
Euer Kommentar an Matthias

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