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16. Januar 2017

 

 

Rede Christian Schmid

Christian Schmid

 

Rede von Christian Schmid zur Kandidatenvorstellung am 16. Januar 2018

(Es gilt das gesprochene Wort)

Guten Abend,

meine sehr verehrten Damen und Herren,

liebe Bürgerinnen und Bürger von Iffezheim,

Mein Name ist Christian Schmid und ich möchte Ihr Bürgermeister von Iffezheim werden.

Ich bin am 14. Juni 1986 geboren, katholisch, parteilos und seit letztem Jahr mit meiner Frau Nicole verheiratet. Ich freue mich, dass sie mich auch heute Abend unterstützt.

Was sagen Freunde und Kollegen über Christian Schmid ?

Man sagt mir nach, dass ich ein neugieriger, kommunikativer und auch schlagfertiger Mensch  bin. Ich könne auf Menschen zugehen, sei offen und ehrlich. Auch habe ich zu Dingen eine klare Meinung und lasse mich nicht fremdsteuern.

Ich kann Gefühle zeigen und besitze die oft seltene Gabe des „Zuhörenkönnens“. Vor allem bin ich auch hilfsbereit, gewissenhaft und verlässlich. Das Adjektiv verlässlich, liegt mir dabei besonders am Herzen. Denn eines möchte ich Ihnen ganz klar zusichern:

Dies gilt sowohl im Wahlkampf und erst recht danach:

Was ich verspreche halte ich und was ich nicht halten kann, verspreche ich auch nicht.

Werfen wir gemeinsam einen Blick in mein bisheriges Berufsleben ?

Nach Abschluss der Mittleren Reife absolvierte ich meine Ausbildung zum Verwaltungsfachangestellten bei der Stadt Staufen und war Zivildienstleistender in einer Reha-Klinik. Berufserfahrung sammelte ich in Staufen in der Finanzverwaltung und in der Bauverwaltung - zuletzt als stellv. Bauamtsleiter. Parallel zu meiner Berufstätigkeit habe ich mich zum Verwaltungsfachwirt fortgebildet. Im Oktober 2013 führte mich mein beruflicher Weg dann als Hauptamtsleiter hierher - zu Ihnen nach Iffezheim.

Was sind meine Aufgaben im Rathaus als Hauptamtsleiter und was bringe ich dafür mit ?

Mein Aufgabenspektrum würde ich als „Querbeet durch die Verwaltung“ bezeichnen. Meine aktuellen Hauptaufgaben sind die Gemeinderatsarbeit, die innerdienstliche Vertretung des Bürgermeisters, die Bauleitplanung, die Städtebauförderung und auch die Vereinsarbeit und Partnerschaftsangelegenheiten.

Als Verwaltungsfachwirt bringe ich das notwendige Rüstzeug für das Amt des Bürgermeisters mit. Ich habe Verwaltung von der Pike auf gelernt. Um Iffezheim als moderne Kommune für die nächsten Jahrzehnte fit zu machen, bedarf es eines zupackenden Bürgermeisters mit Ideen und Visionen.

Ich will nicht alles umkrempeln, aber ….. hin und wieder die Fenster für frischen Wind öffnen.

Warum gerade Bürgermeister in Iffezheim ?

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

ich habe mir diese Entscheidung gewiss nicht leicht gemacht. Ich wollte nicht irgendwo kandidieren, wo gerade eine Wahl stattfindet, sondern hier in Iffezheim, wo ich das erste Mal das Amt des Bürgermeisters anstrebe.

Ich fühle mich mit meiner Frau in Iffezheim sehr wohl. Die Menschen, die Mentalität und der Ort sind uns sehr ans Herz gewachsen. Ich wohne und lebe hier und bleibe in Iffezheim, so lange man mich hier haben möchte.

Und: Einmal Iffzer – Immer Iffzer, das wird mir immer wieder gesagt. Wer einmal hier lebt, will nicht mehr weg. Ich kann gut nachvollziehen, dass die Menschen so über Iffezheim denken. Auch uns geht es so. Iffezheim ist unsere Heimat geworden. Wir identifizieren uns mit Iffezheim und unseren Mitmenschen. Wir haben uns integriert und nehmen gerne und oft am Vereins und gesellschaftlichen Leben hier teil.

Was noch?

Iffezheim steht für Werte wie Heimatverbundenheit, Zusammenhalt und ein friedliches und freundliches Miteinander. Werte, die auch ich lebe und verinnerlicht habe.

Ich wurde schon mehrfach darauf angesprochen, warum ich meine Bewerbung erst am letzten Tag abgegeben habe. Dies lässt sich leicht beantworten. Mir war letztendlich wichtig, in der heißen Phase des Wahlkampfes präsent und aktiv zu sein. Meine Strategie lautet ganz einfach: 4 Wochen Vollgas-Wahlkampf mit Herzblut und Engagement. Ein tropfenweiser Wahlkampf ist nicht mein Ding. Ich wollte da sein, wenn es darauf ankommt - nicht stundenweise oder mal hier und mal da.

Für was stehe ich?

Liebe Iffezheimer, wenn Sie ein Problem haben, sollen Sie einen Bürgermeister vorfinden, dem Sie Vertrauen können, der Ihnen verständnisvoll, freundlich und hilfsbereit begegnet. Ein Bürgermeister, der sich Zeit nimmt und zuhört. Der jederzeit eine offene Tür hat. Einen, der sich kompetent, schnell und mit gesundem Menschenverstand für Sie einsetzt. Als Hauptamtsleiter kenne ich die Gemeinde und die Menschen sehr gut. Ich weiß, wo die Gemeinde ihre Stärken hat und wo der Schuh drückt. Ich weiß das, ohne lange Einarbeitungszeit. Wo sehe ich dringenden Handlungsbedarf?

Folgende drei Fragestellungen bestimmen mein Handeln und meine Vorgehensweise:

1) Nützt es Ihnen, den Bürgerinnen und Bürgern?

2) Bringt es uns als Gemeinde voran?

3) Können wir es uns leisten?

Lassen Sie mich an einigen kleinen Aussagen skizzieren, was ich verbessern möchte.

(Erstens) Ich will die Bürgernähe und Bürgerbeteiligung in Iffezheim verbessern. Ich möchte regelmäßige Bürgermeistersprechstunden einführen. Bürgernähe darf sich nicht nur auf Wahlkampfzeiten beschränken, sie muss etwas Dauerhaftes sein.

(Zweitens) Ich werde den Tagesordnungspunkt „Fragen der Einwohner“ an den Anfang jeder Gemeinderatssitzung setzen. Interessierte sollen die Chance bekommen, vor Beschlussfassungen Stellung zu beziehen.

(Drittens) Einwohnerversammlungen zu den wichtigsten Themen im Ort sind für mich selbstverständlich. Bei wichtigen Entscheidungen heißt mein Motto: Transparenz an erster Stelle. Ich verstehe die Verwaltung in dieser Hinsicht als modernen Dienstleister. Ein schneller, kompetenter und freundlicher Service soll und muss selbstverständlich sein.

(Viertens) Ich strebe einen sog. „Heimservice“ für unsere Senioren und körperlich beeinträchtigte Menschen im Ort an. Es soll künftig möglich sein, auch von zuhause aus Behördenangelegenheiten erledigen zu können. Und auch als Ergebnis der Rückmeldungen bei meinen Hausbesuchen sage ich den regelmäßigen Besuch unserer Senioreneinrichtungen zu.

Ich weiß auch aus den Gesprächen, dass mehrere Vereine Räumlichkeiten suchen. Dazu biete ich meine Hilfe an. Ich will bei dieser Suche helfen. Die Förderung aller Iffezheimer Vereine ist mir eine Herzensangelegenheit. Deshalb wird die Förderung des Ehrenamtes auch mit mir als Bürgermeister groß geschrieben. Ich weiß die Arbeit in den Vereinen, ich denke hier auch an die Jugend- und Integrationsarbeit, sehr zu schätzen.

Wie stehe ich zur Ortskernsanierung?

Die Ortskernsanierung II ist ein Projekt, was mir sehr am Herzen liegt. Aktuell in aller Munde, die Festhalle und die Frage, wie geht es weiter. Meine Damen und Herren, man kann bei Sachthemen unterschiedlicher Meinung sein. Da verrate ich Ihnen kein Geheimnis: Es gibt in Iffezheim zum Thema Festhalle unterschiedliche Auffassungen und Meinungen. Mir ist dabei eines aber ganz wichtig: Nur gemeinsam können wir eine gute Lösung finden. Eine Lösung, die auf breite Resonanz stößt. Meine Meinung dazu: Vielleicht muss man manchmal auch einen Schritt rückwärtsgehen, um vorwärts zu kommen.

Was steht noch an? Wo sehe ich Handlungsbedarf?

Gerade die Fortsetzung und zügige Umsetzung aller laufenden Projekte gehört für mich zu den Kern- und notwendigen Pflichtaufgaben der kommenden Monate. Bereits beschlossene und angestoßene Projekte müssen schnellstmöglich umgesetzt werden. Zu nennen sind dabei:

• der Kindergarten-Neubau,

• die Erschließung und Entwicklung des neuen Gewerbegebietes.

• der Neubau des Feuerwehrhauses.

• Schnelles Internet für unsere Einwohner und die Gewerbetreibenden. Der erste Schritt ist hier mit der Back-Bone Planung des Landkreises gemacht. Bei all diesen genannten und bereits angestoßenen Maßnahmen kann ich eine reibungslose Weiterbearbeitung gewährleisten. Mein vorhandenes Wissen kann ich sofort einsetzen.

Was beschäftigt Sie, die Menschen hier in Iffezheim?

Nach meinen täglichen Besuchen sage ich ganz klar: Neben den Themen Rennbahn, Festhalle und Kinderbetreuung, ist es in erster Linie die Verkehrssicherheit. Ob bei den vielen Haustürbesuchen, den Vereinsgesprächen oder samstags beim EDEKA. Die Sicherheit auf den Straßen beschäftigt die Menschen. Meine eindeutige Meinung dazu: Die Verkehrssicherheit der Kinder und Senioren ist mir eine Herzensangelegenheit. Gemeinsam mit den zuständigen Behörden will ich mich für ein Höchstmaß an Sicherheit auf unseren Straßen einsetzen. Wir kennen doch alle die vorhandenen Gefahrenstellen und genau diese wollen – nein: müssen - wir durch geeignete Maßnahmen entschärfen.

Welche Perspektiven liegen mir noch am Herzen?

Iffezheim soll ein Aushängeschild für Familien-, Kinder und Jugendfreundlichkeit in der Region sein. Ich werde aber auch für unsere ältere Generation da sein. Diese hat es uns jungen Menschen ermöglicht, dass es uns heute gut geht. Sie hat uns das Rüstzeug für unseren Lebensweg mitgegeben.

Bei all unserem Tun, dürfen wir sie nicht vergessen. Als Hauptamtsleiter habe ich von Anfang an ein beiderseitiges Vertrauensverhältnis mit den Iffezheimern gepflegt. Dies wird auch in Zukunft so bleiben.

Noch ein paar Sätze zum Thema Unabhängigkeit: Ich sage nochmal: Ich gehöre keiner politischen Partei an. Hierzu passend ein schönes Zitat von Manfred Rommel, der einmal sagte: „Der Stuhl des Bürgermeisters ist nicht rot, schwarz oder grün, sondern nur hart.“ Meinen Wahlkampf führe ich eigenständig und unabhängig. Auch das Amt des Bürgermeisters erfordert Unabhängigkeit. Deshalb bewerbe ich mich ohne Verpflichtungen gegenüber einer Partei, gegenüber Interessengruppen oder Einzelpersonen. Bis auf den letzten Cent bestreite ich den Wahlkampf aus eigener Tasche.

Seit 4 Jahren wohnen meine Frau und ich in Iffezheim. Wie sagt man so schön, wir sind „Ninggschmeckte“ und fühlen uns hier absolut wohl und heimisch. Ich kann damit sagen: Ich komme von außen und habe den unabhängigen Blick von außen. Aber dennoch habe ich auch den Blick von innen. Von innen, da ich hier lebe, die Menschen und ihre Mentalität kennen und schätzen gelernt habe. Und ich behaupte: In der täglichen Arbeit ist es ein klarer Vorteil, wenn man beide Blickrichtungen beherrscht und aus eigener Erfahrung die örtlichen Problemstellungen, die Sorgen und Anliegen kennt.

Was liegt mir noch am Herzen?

Ich bedanke mich bei all denjenigen, die mich unterstützt haben. Ganz besonders bei meiner Frau Nicole, die imWahlkampf als meine Begleiterin bei sämtlichen Anlässen stets an meiner Seite ist.

Warum können Sie mich also guten Gewissens am 28. Januar wählen?

Liebe Zuhörer,

ich will abschließend diese Gretchenfrage selbst beantworten. Die Antwort ist einfach: Mich zu wählen ist kein Experiment! Sie wählen mit mir einen kompetenten und engagierten Verwaltungsfachmann, der sein Handwerk versteht. Der aber gleichzeitig auch die Zukunftsthemen bereits kennt und schon erfolgreich bearbeitet hat. Für mich ist der Mensch mit seinen Anliegen wichtig. Ich arbeite in der Kommunalverwaltung, weil mich die Menschen interessieren ….. und das aus ganzem Herzen. Nur mit Ehrlichkeit, aufrichtiger Wertschätzung für die Menschen, nur mit Einfühlungsvermögen für die Belange der Bürger, hat die Aufgabe des Bürgermeisters seinen Reiz. Und all das kann ich Ihnen bieten. Ich verfüge über eine 15-jährige kommunale Erfahrung, etwas mehr als 4 Jahre davon in Iffezheim als Hauptamtsleiter. Sie wählen mit mir einen jungen, kreativen, engagierten und vor allem mutigen Verwaltungsfachmann. Am 28. Januar entscheiden Sie, wer in Zukunft Ihr Bürgermeister sein soll. Ich werbe um Ihr Vertrauen, um Ihren Kredit, den ich in den kommenden acht Jahren zurückgeben möchte.

Bei meinen Mitbewerbern bedanke ich mich für den fairen Wahlkampf. Gerne würde ich die kommenden Jahre für Sie arbeiten………arbeiten als Ihr Bürgermeister - für Sie, liebe Bürgerinnen und Bürger von Iffezheim.

Schließen möchte ich meine Rede mit dem Refrain des Ihnen bekannten Iffezheimer Liedes, dessen Inhalt ich aus ganzem Herzen teile:

Wo kann's schöner sein als in Iffezheim am alten Vater Rhein?
Wo man singt und lacht, wo man Späße macht, ja, da bin ich daheim.

Vielen Dank.

 

 

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Euer Kommentar an Matthias

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