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18. Februar 2017

 

 

Kappenabend

 

Ein grandioses, karnevalistisches Prachtfeuerwerk brannten die Narren des Obst- und Gartenbauverein und des Männergesangvereines unter Leitung von  Old Shatterhand (Andreas Merkel) und Winnetou (Simon Nold) beim jährlichen Pow -Wow (Kappenabend) ab, das die Grenzen ihres Tippis (Festhalle) schier sprengte.

Erneut entführte die bestens aufgelegte Minigarde des ICC zum Auftakt des grandiosen närrischen Reigens das Publikum der proppenvollen Festhalle in die unendlichen Weiten des Weltalls und schwebte völlig losgelöst über die Bretter, die die Welt bedeuten.

Nach den Kleinsten machten sich elf gestandene Sänger, denen es reichte, daß sie wußten, daß sie könnten, wenn sie wollten, musikalisch auf die Suche nach Wurscht und Hund, die aber im Topf ihres exotischen Nachbarn gelandet waren.

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Jetzt, da noch das Trafohäuschen neben ihrem Zuhause abgebaut worden war, blieb Fensterguggerin Gaby Merkel natürlich erst recht nichts mehr verborgen, was vor, neben oder hinter ihrer Fensterbank geschah. Und so breitete sie genüßlich alles aus, was sie über geschwollene Daumen, schlüssellose Pfarrer, im Dunkeln gebliebene Verlängerungen, Stirnband – Head - Sets, Schmutzwäschebügler, Minirikschas oder Insfenstergugger wußte.

Superkalifragilistisch und expiallegorisch zauberte die Schautanzgruppe „Be In Motion“ des Turnvereins die Welt der „Mary Poppins“ zum Träumen schön auf die Bühne und schlug mit ihren herausragenden Tanz der leisen Töne das Publikum in ihren Bann.

Frenetisch gefeiert wurden die Sportfreunde „Die Sallis“ und ihre Verstärkung für ihren magischen Auftritt um Tricks famos, des Zauberers von Oos (Dominik Merkel), der selbstbewußt verkündete; alle Welt von New York bis Grauelsbaum, Bali und Hawaii, schwärme von seiner Zauberei. Das mit der zersägten Jungfrau wollte jedoch nicht so richtig klappen und am Ende hatte er zwei keifende Frauenmünder auf der Bühne, weshalb er diese schleunigst räumen mußte, um den fabelhaften Akrobaten am Seitpferd Platz zu machen.

Nochmals zog es die Herren Sänger auf die Bühne, wo sie diesmal jedoch nicht ihre Stimmen, sondern ihre Beine zum Sirtaki rund ums heimische Bier erhoben. Ihren Männern in nichts nach standen die Frauen der Obstbauern und Sänger, die in das Reich der Knipser, Lächler und Sumu – Ringer, dem Reich der aufgehenden Sonne tanzten.

Warum habt ihr nicht „Nein“ gesagt, fragten Norbert Büchel und Erich Carben melodisch und graziös die Gemeinderäte zum neugestalteten Ortseingang Ost, bevor sie mit Andreas Gabaliers Faschingshit das Publikum von den Stühlen rissen.

Schwungvoll und mit vollem Risiko zeigte die Feuerwehr, was sie macht, wenn sie nicht gerade auf der Bühne wäre.

Als „Born to Grill“ outete sich Karlheinz Merkel, der Mann vom Grill, der, immer wieder vom sich vor Lachen schüttelnden Publikum unterbrochen, über den Grill und den Mann und nicht über die Frau und den Grill philosophierte. Mit stehenden Ovationen gefeiert wurde er, als der passionierter Gemüseverweigerer zum Ende die Zuhörer aufrief: „Schützt die Pflanzen, esst mehr Fleisch!“ Bevor das Publikum zur Musik der Rieder Duos Marco und Michael bis in den frühen Morgen das Tanzbein schwang, heizte zum guten Schluß des Programms der Fanfarenzug Iffezheim dem Publikum nochmals kräftig ein,  und alle waren sich einig: „Kappenabend: isch des schee!“ 

 

 

 
Euer Kommentar an Matthias

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