H O M E
 
 

Iffze.de > Aktuell > Neues > Neues 2017

 

29. Juli 2017

 

 

Fischerstechen

 

Bei wunderschönem Sommerwetter hatte Friedhelm Schneider erneut die Recken am Quellloch zum Turnier um sich geschart. Sein Schlachtruf „Ab in die Mitte!“ machte den Weg frei, sich mit dem Kontrahenten zu messen. Anders als man es sich in einem Renndorf denken könnte, ging es nicht darum, seinen Gegenspieler aus dem Sattel edler Vierbeiner zu heben, sondern darum, ihn aus einem nußschalenartigen Schlauchboot zu schubsen. Diese waren heuer mit einem paßgenauen Holzboden ausgestattet worden, um den Kämpen einheitliche Bedingungen zu bieten.

Zum Blättern rechte oder linke Bildhälfte anklicken!

551

Ganz galante Kavaliere, wollten die Kämpfer der Jahrgänge '94 und '95 dem Weibsvolk von „Be in Motion“ und des Turnvereins kein Leid zufügen und ließen sich bei der ersten „Feindberührung“ elegant in das mit 23° angenehm temperierte Wasser gleiten. Mit fiel Glück plumpste der Knappe von „Lieber  im Pool“ nach gegnerischen Treffern immer wieder ins eigene Boot, bevor es ihm mit einem Stoß gelang, den „Agganer“ ins Naß zu befördern. Alle Zaubertränke und Hexenkünste versagten an den Ufern des Quelllochs und die Iffezheimer Rheinwaldhexen sanken schon im ersten Duell ermattet in die Fluten.

Trotz enormen Stehvermögens mußte sich die Tänzerin von „Be in Motion“ in der zweiten Runde der radikal verjüngten Mannschaft des  Männergesangvereins (MGV) geschlagen geben. Beim Frontalzusammenstoß mit dem Vertreter des Jahrganges '91, hatten die Turnerinnen keine Chance. Der anstürmenden Masse des Jahrganges '94 zog die Mannschaft „Lieber im Pool“ lieber das Quellloch vor und schied aus. Der durch zig gewonnene Turniere mit allen Wassern, selten des des Quelllochs, gewaschene Vorjahressieger des Obst- und Gartenbauvereins (OGV) machte kurzen Prozess mit den Pfeilewerfern des Dart-Clubs.

Nach einem spannenden Wettkampf mußte sich der Minnesänger vom MGV im ersten Halbfinale der Kraft des Leichtathleten aus dem Jahrgang '91 beugen. Noch spannender gestaltete sich der Schlagabtausch zwischen OGV und Jahrgang '94, der Zeit und Kraft raubend hin und her wogte. Schlußendlich setzte sich die große Kampferfahrung gegen Alles, was die '94er in die Waagschale zu werfen hatten, durch. Die gewichtigen Argumente der '94er reichten jedoch aus, um den MGV im kleinen Finale auf Platz vier zu verweisen.

In einem wahrhaft den Namen verdienenden Finale, schlugen die Kämpen des Jahrganges '91 und des OGV die Zuschauer in den Bann. Das Schlachtenglück neigte sich mal dem einen, mal dem andern zu. Aber wie schon im Halbfinale obsiegte der immense Erfahrungsschatz über das jugendliche Ungestüm und Simon Nold verteidigte erfolgreich den Vorjahrestitel. Nach dem dritten Sieg wird der Wanderpokal nun seine endgültige Heimstatt im Vereinsheim des Obst- und Gartenbauvereins finden.

 

 

 
Euer Kommentar an Matthias

Urheberrecht © 2017 www.iffze.de

Bei namentlich gekennzeichneten Artikeln liegt das Urheberrecht beim Verfasser.