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15. Juli 2016

 

 

Wellcome to the Jungle - Sandbach Cup 2016

 

Quasi über Nacht drängte sich vor fünf Jahren den drei Iffezheimer Urgesteinen Frank Beyer, Peter König und Christian Wetzel die Frage auf, ob die Sandbach wohl „schiffbar“ sei. Drei weitere Mitstreiter konnten für den ersten Sandbach-Cup gewonnen werden, bei dem die Sandbach mit Luftmatratzen befahren wird. Zum kleinen Jubiläum gingen 30 Nennungen ein.

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Sechs Luftmatratzen seien vor fünf Jahren bei Müllhofen in die Sandbach eingesetzt worden, berichtete Peter König vom ersten „Sandbach Cup“, der kurz vor der Einmündung in den Rhein geendet habe. Der unstete Wasserpegel der Bach, der nicht immer die berühmte Handbreit Wasser unter dem Kiel, respektive der Luftkammer, garantierte, ließ ihn vor zwei Jahren in den Rheinniederungskanal umziehen. Startpunkt ist nun die Gaststätte „Hanfseeblick“ bei Söllingen.

Zwei krankheitsbedingte Streichungen ließen das Starterfeld auf 28 Teilnehmer schrumpfen. Große Vorteile rechnete sich Stefan Hirth auf seinen mit kuschligem Velours bezogenen Gästebett aus: Während andere auf den harten Matratzen nach Stunden ermüdet seien, werde er entspannt und fit auf die letzten Meter zum Sieg gehen. Das Team „Britney“sah als Neuling seine Chance in ihren bislang unentdeckten Talenten, die zum Sieg gereichen sollten. Alexander Seitz vertraute auf sein bewährtes „Swedish Love Boat“. Zusammen mit seinem Partner Michael „Tiger“ Weber hatte er sich per Expresslieferung vom Kostümhandel ein Ganzkörperaffenkostüm und Raubtiermaske senden lassen, um dem diesjährigen Motto „Welcome to the Jungle“ zu huldigen.

Um elf hieß es für die luftigen Gefährte „Leinen los“ und „Luma Ahoi“. Der mehr oder minder heftig nieselnde Regen konnte den Neopren geschützten, gut gelaunten Starten nichts anhaben. Damit sich die Kontrahenten der strapaziösen Bachfahrt von eben jenen Strapazen erholen konnten, hatten die Veranstalter für ein reichhaltiges kulinarisches Angebot gesorgt.

Die „Polnische Pause“ bot Krakauer und andere Leckereien aus der Wurstküche. Der Einkehrschwung führte das Teilnehmerfeld in die „Mosquitobar“ am Erländersee, in dessen Höhe die Lumanauten  in den Rheinseitenkanal längs der Staustufe wechselten. Dort wurde es für die Schiffer ernst: Die Sprintprüfung stand an! Pascal Stößer pflügte am schnellsten durch die wilden Sickerwasser der Staustufe.

Ein letztes Mal Luft hohlen durften die Freizeitkapitäne am „Iffezheimer Bermuda-Dreieck“, wo sie sich bei Kaffee und Kuchen auf das Finale vorbereiteten und die Nachzügler, die es nicht ganz so sportlich hielten und sich mehr treibend als paddelnd Richtung Ziel bewegten, aufschließen ließen.

In einer finalen Kraftanstrengung ging es den Kräfte zehrenden Altrhein entlang zum Zieleinlauf an der Brücke über den „Alten Bau“. Dort hatte Gregor Hnatiuk, der mit festem Siegeswillen alles gegeben und die Strömungen geschickt ausgenutzt hatte, die Nase vorn, vor Matthias Münster und Pascal Stößer. Zum Alterspräsidenten wurde der Muggensturmer Manfred Schick aus dem Team „Britney“ gekürt, dessen unverbrauchte Talente für Teamkollege Rafael Käshammer nur zum letzten Platz reichten. Die Frauenwertung ging an Tanja König.

 

 
Euer Kommentar an Matthias

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