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10. April 2016

 

 

Neubürgerempfang

 

Zu einer Premiere hatte Bürgermeister Pater Werler in die Festhalle geladen: Der erste Neubürgerempfang in Iffezheim. Durch das Neubaugebiet „Nördlich der Hauptstraße“ sind viele neue Familie nach Iffezheim gezogen, begründete Bürgermeister Perter Werler den Empfang. Hinzu kämen die dem Ort zugewiesenen Flüchtlinge, die ebenso in die dörfliche Gemeinschaft aufgenommen werden müssen.

Ihnen das vielfältige und lebendige Gemeinwesen im Renndorf vorzustellen, waren die örtliche Vereine eingeladen worden, sich zu präsentieren. Durch Mitschnitte aus Prunk- und Fremdensitzungen und Konzerten, der improvisierten Musikalische Früherziehung, Mini-Tischtennis, Angelzielwurf, lebendem Geflügel und vielem Anderen mehr, breiteten die Iffezheimer Vereine ihre Vielfalt der Möglichkeiten vor den interessierten Neubürgern aus. Hautnah miterleben konnten die Anwesenden die Arbeit des Musikvereines und des Männergesangvereines, welche den Empfang zusammen mit den „Lovely Dancers“ des Turnvereins umrahmten.

 

 

 

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Als „schön organisiert“ lobte Jasmin Kaiser die Vorstellung der Vereine. Sie finde Iffezheim insgesamt toll und lobte es als sehr Familien und Kinder freundlich. Vor Ort finde ihre Familie alles, außer einem Kinderarzt, vor.

Sie hätten Iffezheim schon zu Fuß erkundet, verriet Olga Hense, die seit drei Wochen im Ort wohnt. Ihr gefallen die schönen Spazierwege und die tolle Luft im Dorf. Sie lobte die Familienfreundlichkeit, die sich unter anderem in den vielen Spielplätzen zeige. Schulen, Einkaufsmöglichkeiten alles sei im Ort, freute sie sich. Total begeistert von der Rennbahn zeigte sich ihr Mann: so etwas habe er noch nie gesehen. Einige der Angebote kannte Kristine Hajduck bereits, die mit ihrer Familie seit November „Nördlich der Hauptstraße“ eine neue Heimat gefunden hat und deren Tochter im Kinderturnen aktiv ist.

Die Gemeinde sei die kleinste politische Einheit, in der der Mensch unmittelbar von Maßnahmen und Entscheidungen betroffen werde und er sich freiheitlich und gemäß seinen Begabungen entwickeln könne, beschrieb Bürgermeister Peter Werler in seiner Ansprache die Aufgabe einer Gemeinde. Neben der Erfüllung der Daseinsvorsorge durch die Kommune hänge die Lebensqualität im Ort von den Angeboten bei der Kinderbetreuung und der schulischen Bildung ebenso ab wie von den Einkaufsmöglichkeiten, der Anbindung an den Nahverkehr, den vorhandenen Arbeitsplätzen und dem guten, freundschaftlichen und hilfsbereiten Miteinander. Werler lobte die Bereitschaft der Vereine den Empfang mit zu gestalten und und forderte die Neubürger auf, sich auf die offene und bunte Willkommenskultur einzulassen und sich aktiv am Vereinsleben zu beteiligen, denn von alleine passiere nichts. Peter Werler zeigte sich zuversichtlich, die in Iffezheim wohnenden und noch zu erwartenden Flüchtlinge, gerade mit Hilfe der Vereine, in die Dorfgemeinschaft zu integrieren: „Wir schaffen das!“.

Im Rahmen des Empfanges wurde mit Florian Böhringer Iffezheims 5 000 Einwohner begrüßt. Bereits 2010 habe Iffezheim kurz vor der 5 000er Marke gestanden. Der Zensus 2013 habe - aus welchen Gründen-  auch immer der Renngemeinde 150 Einwohner „geklaut“, ging Werler auf die Bevölkerungsentwicklung ein. Er nutzte die Gelegenheit, mit Karolina Smigielski, die künftige Integrationsbeauftragte der Gemeinde vorzustellen, die ab Mitte Mai in der Renngemeinde aktiv werden wird. Frau Smigielski, selbst mit Migrationshintergrund, ging kurz auf ihre bisherige Erfahrungen in der Flüchtlingsbetreuung im Ehrenamt während ihrer Studienzeit und aktuell in Pforzheim ein.

 

 
Euer Kommentar an Matthias

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