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17. Dezember 2016

 

 

Lichternacht

 

Zum vierten Male lud der Frauenchor CHORissimA zur „Lichternacht“ in die katholische Kirche. Bereits vor dem Gotteshaus gab es Neues zu sehen: Ihr kleiner Weihnachtsmarkt hatte die Enge der Kirchenmauern verlassen und lag heuer zwischen Kirche und Rathaus. „Endlich wird der Platz so genutzt, wie ich es mit vorgestellt habe!“, freute sich Bürgermeister Peter Werler angesichts des Lichtermeers vor dem Rathaus. Im Gotteshaus gab es noch eine weitere Premiere: erstmals ertönten Männerstimmen in der Lichternacht.

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Elegisches Summen entströmte zu Beginn des Konzertes den Lippen der Frauen mit Stimme, bevor sie energisch eine Antwort einforderten, wenn Jesus an die Türe klopft („Somebody's knocking at your Door“). Soulig grouvend verbreiteten die Damen Zuversicht mit dem Gospel „He's always close to you“. Die hohe Kunst des À capella zelebrierten die Sängerinnen mit „Macht hoch die Tür“ bei dem sich die Register hoben und senkten und die Melodiebögen sich trefflich in einander verwoben. Melancholie war der Grundton der beiden Stücke „Maria durch den Dornwald ging“ und „Bajuschka“.

In das ostentativ - meditiave „Heaven is a wonderfull Place“ mischten sich die sonoren Stimmen der Herren von „Just for Fun“, die anschließend in feinstem À capella das Sehnen des Volkes nach dem Erlöser „Oh, Heiland reiß die Himmel auf“ und das Lob auf die Gottesmutter „Ave Maria“ darbrachten, bevor sie sich mit frohen Weihnachtswünschen verabschiedeten.

Zahlreiche Bibelstellen vom Hohelied bis zur Offenbarung verwob Philipp Nicolai zu einem mystischen Brautlied („Wie schön leucht uns der Morgenstern“), das der Frauenchor nach dem Satz von Michael Praetorius sangen.

Als Solistin glänzte Alexandrea Ziegeler mit Jean - Claude Gianaddas „Tiens ma lampe allumée“. Die Einladung zum Mitsingen („Sing with us“) nahmen die Zuhörer bei den bekannten Weisen „Wir sagen Euch an“ und „Alle Jahre wieder“ gerne an.

Nach dem Konzert strömten die Zuhörer die große Kirchentreppe hinab und ließen den Platz vor Kirch und Rathaus zwischen Glühwein, Gulaschsuppe und Selbstgebasteltem aus den Nähten platzen.

 

 
Euer Kommentar an Matthias

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