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05. Januar 2016

 

 

Kameradschaftsabend

 

Noch stand der reichlich geschmückte Tannenbaum in der bereits fasnachtlich gezierten Festhalle, als die Freiwillige Feuerwehr Iffezheim auf ihrem traditionellen Kameradschaftsabend die vor der Tür stehende fünfte Jahreszeit einläutete. Am Morgen erwachte der seines Schmuckes beraubte Baum als Maien der Feuerwehrkönigin.

Auf eine „schöne, schöne Zeit“ blickte Feuerwehrkommandant Stefan Manara zurück, als er nach zehn Jahren an der Spitze der Wehr zum Ende seiner Amtszeit letztmals den Kameradschaftsabend der Wehr eröffnete. Er wünschte den Anwesenden, daß ihre rechte Hand stets in Freundschaft ausgestreckt sei und nie in Not. Mit 24 Einsätzen sei das abgelaufene Jahr ein recht ruhiges gewesen, bilanzierte der Kommandant. Er zollte den Kameraden seinen Respekt für die professionelle Abarbeitung der Einsätze.

 

 

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„Glücksfee“ Peter Werler fiel die Ausgabe zu, das große Glücksrad zu drehen. Glatt und sauber blieb es, wie im ersten Amtsjahr Manaras, auf der Eins stehen. Hinter der Eins verbarg sich Ursula Heck, die aus den Händen ihrer Vorgängerin Nicole I. die Insignien – Zepter und Krone erhielt. Als neue Feuerwehrkönigin fällt ihr nun die Aufgabe zu, für die Frauen der Wehrmänner zwei gesellige Ereignisse auszurichten, wobei sie von der Gemeindeverwaltung kräftig unterstützt wird.

Den Auftakt in die närrische Zeit gab die Jugendfeuerwehr mit einem „ganz normalen Tag“ bei der Feuerwehr, die nur unter Ausnutzung aller möglichen Umwege und öffentlichen Verkehrsmittel im rennfiebermäßig zugeparkten Iffezheim an den Einsatzort gelangte. Und wenn es dann dort halt nicht brennt, weil das Einsatzziel mehr oder minder knapp verfehlt wurde, brennt es dort halt spätestens dann, wenn die Wehr abrückt.

Ex-Königin Nicole I. überraschte die versammelte Wehr mit einem, zahllose Lachern auslösenden, Bilderreigen ihrer Regentschaft.

Den Stammtisch heute und morgen nahm sich die Gruppe 4 vor. Im Hier und Jetzt fachsimpelten die Wehrmänner wortgewandt und schlagfertig über Abgasrabatte beim Neuwagenkauf, die umgebaute Feuerwehrkantine mit ihrer Überfülle an Biersorten und der Warmwasserehrennadel für den Kommandanten. In der fast schon gegenwärtigen Zukunft, lümmelten sie nur noch Daumen verrenkend im Mobilar herum, starrten in ihre Smartphones und gaben ab und an ein „Geil“ von sich: ein „Super-Abend“ .

Mit dem Wirrwar um das neue Feuerwehrhaus bräuchte sich Iffezheim nicht hinter Stuttgart, Berlin oder Hamburg zu verstecken, stellte die Gruppe II fest und schlug vor, das marode Feuerwehrhaus angesichts der anstehenden Klimaerwärmung dann eben mit offenen Türen weiter zu nutzen und so das Abgasproblem beim Umkleiden zu lösen.  Als „Pils-Garde“ der Freiwilligen Feuerwehr brillierte sie zum Abschluß des offiziellen Programms mit einer hochkarätigen Bühnenshow und entlockte dem Publikum Beifallsstürme, die – wie konnte es anders sein – in einer Zugabe mündeten. Das Tanzbein wurde noch bis in die frühen Morgenstunden geschwungen.

 

 
Euer Kommentar an Matthias

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