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29. Oktober 2016

 

 

Kleine, aber feine Tierschau

 

Etwas kleiner, aber um so feiner, war die Ausstellung mit der sich der Kleintierzuchtverein C91 Iffezheim seinen Besuchern präsentierte. Mit den ausgestellten Zuchterfolgen, bräuchten die Iffezheimer sich nicht zu verstecke urteilten die Zuchtprüfer.

Tiere aus allen Herren Länder stellten die Züchter aus: Von den Kanaren natürlich Kanarienvögel. Von denen insbesondere die grünen von Günther Kastl die Jury überzeugten und ihm den Vereinsmeistertitel in der Selbstzuchtklasse bescherten. Aus Australien stammen die strahlenden Diamanttauben, sowie die Bülbüls und Zebrafinken, die Tim und Jannis Bosler bei der Jugend zum Titel bei den Europäischen Körnerfressern gereichten und mit denen sie das beste Gesamtbild der Schau ablieferten. Die schwarzköpfigen Rußbübüls aus Asien züchtet Anton Horcher mit großem  Erfolg, der ihm den Titel bei den nichteuropäischen Weichfressern einbrachte. Heimische Erlenzeisige waren Garant für den Erfolg Horst Lükes bei den europäischen Vögeln. Aus den Hochland von Äthiopien stammen die Taranta – Bergpapageien mit denen Nico Schäfer zum Jugendvereinsmeister bei den Sittichen wurde.

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Als besonderen Blickfang hatte der Zuchtwart Geflügel Heinz Häfele seinen Brutapparat in der Festhalle aufgestellt, aus dessen warm behüteten Eiern vor den staunenden Augen der jungen Zuschauer Küken schlüpften.

Von Null auf hervorragende 96 Punkte für die beste Henne (Zwerg Welsumer rebhuhnfarbig) startete der 23 – jährige Jungzüchter Dennis Rösinger bei seiner ersten Ausstellung durch und lag mit 378 Punkten gleichauf mit dem Vereinsmeister bei den Zwerghühnern Heinz Häfele (Zwerg-Wyandotten), der dank des mehr zählenden besten Hahns (HV 96) den Schnabel vorn hatte. Wie Dennis Rösinger erzählte, habe Altzüchter Erwin Oesterle, der aus Altergründen sein Hobby an den Nagel gehängt habe, ihn  mit all seiner Erfahrung unterstützt. Vereinsmeister bei den Hühnern wurde Helmut Senser mit seinen „Plymouth Rocks gestreift“ (375 Punkte).

Filmstar „Lina“ alias Kaninchen „Schwarzenegger“ aus „Friedas Geburtstag“ (SWR) zeigte sich zunächst etwas kamerascheu, bevor sie sich – nun im eigenen Pavillon – divenhaft den Zuschauern ihre Mümmelschnauze präsentierte. Außer dem Filmruhm erntete sie jedoch keine weiteren Lorbeeren. Diese gingen bei den kleinen Rassen an Wolfgang Bleich dessen Deutsche Kleinwidder weiß Rotauge mit 386 Punkten bewertet wurden, worunter auch der beste Rammler der Schau (97 Punkte) war. Die beste Häsin züchtete Adolf Büchel mit einer „Rex weiß Rotauge“ und wurde mit insgesamt 384 Punkten Vereinsmeister bei den Kurzhaarrassen.  Sowohl bei den Haarstrukturrassen (383,5 Punkte), als auch bei den Zwergrassen (386,5 Punkte) war Helmut Senser erfolgreich. Jungzüchter Nils Witt stellte bei der Jugend die beste Häsin (96 Punkte)  und brachte es mit seinen grau wildfarbenen Zwergwidder auf 382,5 Punkte und damit zum Jugendtitel bei den Zwergrassen. Der beste Rammler bei der Jugend kam mit 96 Punkten aus dem Stall von Jan Schäfer.

Mit der bronzenen Ehrennadel für ihre 10 Jahre aktive Mitarbeit im Verein zeichnete der Vorsitzende Michael Bosler die Mitglieder Walter Mühlfeit, Nils Witt sowie für 15 Jahre passive Zugehörigkeit Matthias Mukrasch, Jürgen Himmel und Vanessa Jüngling aus. Seit 40 Jahren ist Christian Büchel „aktives“ passives Mitglied und wurde mit der goldenen Ehrennadel ausgezeichnet.

 

 
Euer Kommentar an Matthias

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