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23. Juli 2016

 

 

Fischerstechen

 

Zum 28. Mal lud die Anglerkameradschaft Iffezheim im Rahmen ihres Fischerfestes zum Fischerstechen ein. Ein Dutzend Vereine und Gruppen maßen sich im Turnier Mann gegen Mann. Zwar hatten die Angler die porös gewordenen Boote heuer gegen neue, größere getauscht, aber das stabilisierende Brett auf dem Bootboden blieb das alte. Hierdurch solle das Balancieren erschwert werden, erläuterte der frühere Vorstand Friedhelm Schneider den Teilnehmern. Und so minutenlange Kämpfe, wie sie im Vorjahr vorherrschten, schneller ein Ende finden.

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Unter diesen erschwerten Bedingungen gingen die Teams zu je drei Personen an den Start. Auf dem kurzen Brett balancierend, wurde der Recke von seinen treuen Knappen, die hüben und drüben am Ufer das Seilende in Händen hielten, in die Seemitte gezogen. Dort traf er auf seinen mit einer Schwimmweste als Brustpanzer geschützten Gegner, den es nun mit einem Lanzenstoß aus dem Gleichgewicht zu bringen galt. Wer als erstes das Wasser berührte, hatte das Duell verloren und dessen Mannschaft war aus dem Turnier.

Die Altherrenmannschaft des Männergesangvereines brachte in Person ihres Vizevorsitzenden die Kunst des Fallens zur Perfektion, so daß sie in der ersten Runde den favorisierten Sieger aus dem Jahr 2013, den Jahrgang '94, bereits zum Turnierauftakt aus dem Rennen warfen. Im Duell der älteren Semester gegen den seit Anbeginn aller Zeiten am Fischerstechen teilnehmenden Jahrgang 1970 zogen die Herren Sänger jedoch den Kürzeren. Die Veteranen aus den 70ern mußten sich ihrerseits der Generation des Jahrgangs 1995 geschlagen geben, setzten sich aber in einem spannenden Kampf um den dritten Platz gegen den Dartclub „Oceans 10“ (Sieger über die „Sallis“) durch.

Das „Letzte Aufgebot“ aus den Jahrgängen 1991 und 1992 taktierte bei seinem Auftaktduell lange gegen den Vorjahressieger „Agga“, der mit Maskottchen „Bruno“ angereist war. Fast schien „Agga“ die Oberhand zu gewinnen, als dann alles plötzlich ganz schnell ging und der Titelverteidiger draußen war. Für das letzte Aufgebot war dann gegen den Jahrgang '95 im zweiten Anlauf Schluß. Beim ersten Durchgang waren beide Kämpfer ununterscheidbar gleichzeitig im Wasser gelandet. Die 95er hatten in der ersten Runde die einzige Frau unter den Kämpfern mit dem „Team Mix“ aus dem Rennen geworfen.

Mit einem Freilos starte der Obst- und Gartenbauverein in die zweite Runde, wo er auf den glücklosen Jahrgang '83 traf. Im Viertelfinale besiegte er den Dartclub „Oceans 10“ und wiederholte im Finale gegen den Jahrgang '95 seinen Triumph aus dem Jahr 2014 und sicherte sich den „zweiten Stern“. Mit einem weiteren Sieg darf er sich den Wanderpokal dann mit nach Hause nehmen.

 

 
Euer Kommentar an Matthias

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