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5. Novemberi 2016

 

 

50 Jahre im Dienste der Menschlichkeit

 

In seiner kurz gehaltenen Begrüßungsrede hob der Ortsvereinsvorsitzende Anton Stüber den Einsatz seiner Rotkreuzler hervor, der den Mitmenschen gezeigt habe, daß es das Rote Kreuz gibt. Seine Willkommensgrüße galten den Vertretern benachbarter Ortsvereine und dem Kreisverband, der die Iffezheimer Kameraden ausgebildet habe. Die Zukunft des Vereins liege in der Jugend und diese forderte er auf, bei der Stange zu bleiben und den Verein in den kommenden 50 Jahren zu unterstützen.

Bürgermeister Peter Werler ging in seinem Grußwort auf die Geschichte des Roten Kreuzes ein, das sich seit 150 Jahren um Menschen in Not, ohne Rücksicht auf Hautfarbe oder Religion, kümmere. Auf den Tag genau hätten 30 Iffezheimer den Verein gegründet, um auch in Iffezheim schnell Hilfe vor Ort leisten zu können. Es sei die Liebe zum Menschen, die diese Mitbürger antreibe. Für die Bevölkerung sei es beruhigend, daß der Ortsverband präsent sei und Schutz und Sicherheit bei Unfällen und Katastrophen biete. Seine Glückwünsche zum Jubiläum verband der Bürgermeister mit dem Dank für die großartige, segensreiche Arbeit des Ortsverbandes und wünschte ihm weiterhin Gottes reichen Segen.

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„Es war einmal“ war das Motto von Gründungsmitglied Siegbert Heier, unter dem er wichtige Stationen der Geschichte des Ortsverbands und der Bereitschaft, gewürzt mit amüsanten Anekdoten, streifte. Heier schloß mit dem Wunsch, daß „die Arbeit wir begonnen haben, auch in Zukunft weitergeführt wird!“ Er rief die Anwesenden zur Mitarbeit auf und forderte sie auf, ihre Kinder und Enkel zur Mitarbeit im DRK anzuregen.

Volker Hildenbrand, Aufsichtsrat des Kreisverbandes, überbrachte dessen Grüße und begeisterte sich an der „phantastischen“ Geschichte des Ortsverbandes, daß der 100 Jahre zuvor von Henri Dunant gesääte Gedanke aufgegangen sei. Hildenbrand hob die Leistung des Vereines hervor, dessen 2 539 im letzten Jahr geleistete Stunden in bare Münze umgerechnet 171 872 Euro wert sind. Um die Zukunft des Ortsverbandes mit seinen 53 Aktiven und 22 Mitgliedern in der Jugend war Hildenbrand nicht bang. Er versah seinen Dank an die Iffezheimer für ihre geleistete Arbeit mit der „ganz großen“ Bitte: „Macht weiter so!“

Kreisbereitschaftsleiter Hans Joachim Brüssow ehrte im Rahmen des Festbanketts im Namen des Kreisverbandes die Schriftführerin Andrea Lang für 35 Jahre aktive Mitarbeit. Der Landesverband ehrte Renate  Witt für ihre 40 jährige Mitgliedschaft und Christoph Heier für dessen 45-jährige aktive Zeit.

Die Ehrennadel in Gold des Bundesverbandes für 50-jährige Hilfe, egal wem, wurde an diesem Abend durch Brüssow sieben mal verliehen: an die frühere Schriftführerin und in der Sozialarbeit engagierte Edith Banzhaf; an die frühere Kassiererin Gisela Kindel; an die stille „Seele“ und stellvertretende Bereitschaftsleiterin Erika Laubel; an Alice Leuchtner, die Seniorengruppen leitet und im Besuchsdienst tätig ist; an Herta Schneider; an Gründungsmitglied Siegfried Zoller, der als ausgebildeter Sanitäter oft im Ausland eingesetzt war und an Gründungsmitglied Siegbert Heier, den „Rotkreuzler mit Herz und Seele“ und Ausbilder Generationen von Führerscheinneulingen.

Dem Reigen der Ehrungen fügte Bürgermeister Werler ein weitere hinzu: die vom Gemeinderat an Siegbert Heier verliehene Ehrennadel der Gemeinde Iffezheim. Damit würdigte die politische Gemeinde die herausragenden Verdienste Siegbert Heiers um seine Heimatgemeinde. Heiers Einsatz sei nachahmenswert und beispielgebend, begründete Werler die Entscheidung des Rates. Das Gründungsmitglied sei die ersten zehn Jahre Kassierer des Vereins, 22 Jahre lang Bereitschaftsleiter und 43 Jahre als Ausbilder tätig gewesen.

Peter Banzhaf überbrachte als Vertreter der Iffezheimer Vereine deren Glückwünsche und ein „Trostpflaster“ gegen die finanzielles Wehwechen einer solchen Jubiläumsveranstaltung. Der große Applaus des Publikums unterstrich Banzhafs Feststellung, daß “wir froh sind, daß wir Euch haben!“ Unter den Gratulanten durfte der Blutspendedienst Baden-Württemberg-Hessen nicht fehlen, dessen Vertreter Markus Hieronymus dem Ortsverband für die „50 Jahre im Namen der Menschlichkeit“ dankte und auf die stolze Zahl von weit über 19 000 Blutspenden seit 1966 hinwies.

Musikalisch umrahmten der Musikverein und der Männergesangverein den Abend, dessen offizieller Teil unter den Klängen der Musiker mit dem gemeinsamen Singen des „Badner Lied“ zu Ende ging.

 

 
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